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Serratula tinctoria Färber-Scharte

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Wildbienen: 66, Schmetterlinge: 1, Raupen: 3, Schwebfliegen: 14, Käfer: 5

29 vorrätig

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Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,2 kg
Blütezeit

Herbst ( Sept. bis Oktober), Juli – September, Sommer ( Juni bis August)

Standort

sonnig – schattig

Wuchshöhe

60cm, Kniehoch ( 20- 60 cm)

Bereich

Nord, Süd

Lebensbereiche

Zauberpflanzen

Blütenfarbe

Rotviolett

Wuchs: Locker buschig, schmal aufrecht
Boden: Nährstoffarm bis nährstoffreich, mäßig trocken bis feucht

Raupenfutterpflanze für Eulenfalter, Nektarpflanze für Tagfalter.

Die Färber-Scharte wächst auf mageren Wiesen und in lichten Wäldern, wo die Bodenfeuchte immer mal wieder, zum Beispiel durch Überschwemmungen, wechselt. Sie ist deshalb besonders zur Bepflanzung von Versickerungsmulden geeignet. Ihre violettroten, an kleine Flockenblumen erinnernden Blütenköpfe erscheinen in dichten Rispen im Hochsommer. Auch die markanten Blütenknospen mit ihren weißrandigen Hüllblätttern sind schon ein Schmuck im Staudenbeet. Auf normalen Gartenböden sollten wir die Färber-Scharte mit anderen eher konkurenzschwachen Arten kombinieren oder Wucherer durch Jäten begrenzen.

Die Färber-Scharte wurde früher zwar auch bei Geschwüren und Knochenbrüchen als Heilpflanze verwendet, vor allem aber als Färbepflanze gesammelt und sogar angebaut. Aus den Blättern wurde ein gelber Farbstoff für das Färben von Stoff und Leder gewonnen. Zum Pigment „Schüttgelb“ verarbeitet war es eins der wenigen gelben Farben in der mittelalterlichen Malerei, aber leider nicht lichtecht.

Wie bei vielen anderen Korbblütlern auch, knabbern in den Blüten der Färber-Scharte die Larven von Bohrfliegen, Forschende fanden 6 verschiedene Arten. Die Art Urophora spoliata frisst ausschließlich in den Samen der Färber-Scharte. An den Blüten saugen Schmetterlinge Nektar, die Färber-Scharte bietet aber auch den Raupen zahlreicher Schmetterlingsarten Futter: Forschende fanden 15 verschiedene Arten, darunter die von Färber-Scharte abhängige, streng geschützte Färberscharten-Eule (Acosmetia caliginosa). Solch seltene Arten werden nicht in unsere Gärten finden, aber vielleicht der lustige Distel-Schildkäfer (Cassida rubiginosa), dessen Larven alte Larvenhaut und Kot wie einen Regenschirm an Körperfortsätzen über sich hertragen um der Aufmerksamkeit der Feldwespen zu entgehen, die sie bevorzugt verspeisen.

Unsere Wildstauden stammen mit gesicherter Herkunft aus zertifiziertem Saatgut aus dem Herkunftsbereich Nord, Ost, Süd oder West. Diese echt heimische Wildstaude fördert die biologische Vielfalt und ist geeignet für Garten und Siedlungsraum. Wir bitten beim Kauf daher darauf zu achten, nur Stauden aus dem Bereich zu kaufen, in welchem Sie diese auch pflanzen möchten.

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